In der Reihe der Gespräche mit Verkehrspolitikern traf NEEÖ am 23. April 2026 Abg. z. NR Joachim Schnabel, stv. Vorsitzender des Verkehrsausschusses, ÖVP.
Seitens der NEEÖ wurden erneut die aktuellen Herausforderungen durch deutsche Generalsanierungen, Streckensperren und Umleitungsverkehre thematisiert. Besonders angesprochen wurde die Sperre Passau ab Mitte Juni und deren absehbare Auswirkungen auf den internationalen Schienengüterverkehr.
Die NEEÖ machte deutlich, dass Verkehrsverlagerungen auf die Straße, die durch Störungen und unflexible Infrastrukturbetriebsabläufe entstehen, für die Schiene nur schwer zurückzugewinnen sind. Infrastrukturbetreiber müssen die Anforderungen der verladenden Wirtschaft daher stärker berücksichtigen.
Ein Schwerpunkt waren generelle Fragen des internationalen Verkehrs: Erleichterungen bei der Zufahrt zu Grenzbahnhöfen, die Reduktion mehrfacher nationaler Dateneingaben sowie praxistaugliche Lösungen bei der Triebfahrzeugführerausbildung.
Weitere Themen waren Trassenverfügbarkeit, drohende Stornierungskosten, mögliche Benachteiligungen privater Eisenbahnverkehrsunternehmen in einzelnen Bereichen, Abfalltransporte, Einzelwagenladungsverkehr, die Bedeutung der KLV-Förderung sowie die geplante NEEÖ-Studie zum Vergleich Schiene-Straße und zu einem fairen „Level Playing Field“.
Bild v.l.n.r.: Heinrich Juritsch, Abg. z. NR Joachim Schnabel, Gunther Pitterka und Georg Pammer